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Unser Gemeinwohl-Bericht

Bergsport leben heißt für uns Verantwortung übernehmen

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist ein ethisches Wirtschaftsmodell, das die klassischen Unternehmensziele auf den Kopf stellt: von Gewinnmaximierung und Konkurrenz hin zu Gemeinwohlmaximierung und Kooperation.

Im Laufe der Jahre ist unsere Überzeugung gewachsen, dass wir die Werte der Gemeinwohl-Ökonomie leben und dieses ethische Wirtschaftsmodell umsetzen wollen:

Wir haben in vielen Stunden Arbeit über unsere Geschäftstätigkeit berichtet, damit unseren Beitrag zum Gemeinwohl anhand der Werte-Matrix messbar gemacht und ein externes Audit durchlaufen. Jetzt dürfen wir uns mit Stolz als Gemeinwohl-Bilanzierendes Unternehmen mit externem Audit bezeichnen! 

Wie sich das in der Praxis auswirkt, erfahrt Ihr auf dieser Seite! 

 

Arbeiten mit Sinn und Freude

  • Wir schauen aufeinander
    Der offene Umgang im kleinen Team ist die Basis für das gute Betriebsklima. Unsere Kund*innen spüren die positive Einstellung zur Arbeit.
  • Wir entscheiden gemeinsam
    Jeder Mitarbeitende ist eingebunden und hat Zugang zu allen betrieblichen Informationen. Wir profitieren von den verschiedenen Sichtweisen und stehen gemeinsam hinter den Entscheidungen.
  • Wir bieten faire Bedingungen
    Unsere Mitarbeitenden arbeiten in Vollzeit in Jahresanstellung – auch wenn im Winter mehr zu tun ist als im Sommer. Wir bezahlen pünktlich, bauen Überstunden rasch ab, bieten Warenentnahmen und teilen unsere Trinkgelder auf.
  • Wir setzen auf ein stabiles Team
    Nur so können wir den hohen Serviceanspruch erfüllen. Die Fluktuationsrate ist abgesehen von den zwei Pensionierungen Null, die Abfertigungen wurden voll ausbezahlt.
  • Wir machen auch mal Fehler
    Wenn es passiert, gehen wir offen damit um. Jeder Mitarbeitende fühlt sich verantwortlich und arbeitet an der Lösung mit.
  • Wir lernen dazu
    T
    echnische Schulungen werden vom Unternehmen bezahlt, Produktschulungen der Lieferanten laufend angeboten.
  • Wir schauen auf die Umwelt
    Mülltrennung nehmen wir sehr genau, kaufen konsequent ökologische Verbrauchsmaterialien und erledigen Arbeitswege Großteils per Öffis und Fahrrad. 

 

Lieferanten, die zu unseren Werten passen

  • Wir wählen sorgfältig aus
    Die Sportartikel-Herstellung ist global aufgestellt, Handschuhe, Rucksäcke, Textilien, auch Hartware kommen zu einem großen Teil aus Fernost. Im Verdrängungsmarkt Sportartikel werden die Kataloge immer bunter und dicker. Unser Verkaufsraum ist begrenzt, aber umso besser sortiert. Wir wählen anhand unserer Einkaufskriterien genau aus, welche Lieferanten zu uns passen und welche Artikel aus den großen Sortimenten wir unseren Kunden anbieten wollen!

  • Langjährige Lieferantenbeziehungen
    Im Schnitt dauern unsere wichtigsten Lieferantenbeziehungen bereits 25 Jahre und mehr. 16% haben ihren Firmensitz in Tirol, 80% in Österreich. Einige neue, besonders nachhaltige Marken sind dazu gekommen.
  • Verlässliche Siegel geben Sicherheit
    Den Sortimentsanteil on den derzeit 17,5% Fair Wear zertifizierten Produkten wollen wir laufend steigern. Daher motivieren wir unsere Lieferanten laufend zu Verbesserungen.

 

Fairness und Transparenz zu Kund*innen und Partner*innen

  • Wir setzen auf fairen Verkauf
    Was passt zu Deinen Bedürfnissen, was brauchst Du gar nicht, was kann repariert werden, was macht Dir langfristig am meisten Freude? Das sind die Fragen in unseren offenen Beratungsgesprächen. Der Suffizienzgedanke ist immer dabei und die langfristige Kund*innenzufriedenheit unser Ziel.
  • After Sales Service gehört dazu
    Fachmännische Bindungsmontagen, Fellzuschnitt und Schuhanpassungen sind für unsere Kund*innen kostenlose Zusatzleistungen.
  • Reparieren hat Priorität
    Mit unseren Werkstattleistungen tragen wir zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs bei und verlängern die Lebensdauer von Produkten. Den Skiservice machen wir von Hand, ebenso wie die Fellbeschichtung.
  • Reklamationen werden verlässlich erledigt
    Wenn unsere Kund*innen mal Probleme haben, finden wir eine Lösung. Vieles kann in der Werkstatt erledigt werden, damit verringern wir die Retoursendungen. Unsere Lieferanten wählen wir auch nach ihrer Flexibilität bei der Reklamationsbehandlung aus.
  • Partner im Service
    Was wir nicht selbst machen können, dafür haben wir verlässliche Partner in direkter Nähe, mit denen wir langjährig gut zusammenarbeiten: Änderungsschneiderei Let’s Fashion, Brettlwerkstatt, Schuh Staudinger und Rodel Steiner.

 

Einen sinnvollen Beitrag leisten

  • Wie sinnvoll ist unsere Tätigkeit?
    Diese Frage ist im Gemeinwohl-Bericht zu beantworten! Wir sehen unseren positiven Beitrag als Sportartikel-Fachhändler zu den Lebenswerten Gesundheit, Sicherheit, Teilnehmen, Erholung, Identität und Freiheit als starke Motivation.
  • Wir sind unabhängig
    Die Eigenkapitalquote beträgt laut Bilanz 2020 63,4% (Durchschnittswert im Handel 25,9%). Als Einzelunternehmer haftet Hansjörg Wolf unbeschränkt mit seinem Betriebs- und Privatvermögen.
  • Wir investieren nachhaltig
    In die Modernisierung und Sanierung 2018 (Portal, Fenster, Türen, Lüftung, Gasheizung, LED-Beleuchtung) haben wir 55.000 Euro investiert. Der Energieverbrauch wurde dadurch reduziert. Im Jahr 2020 wurden 40% der Finanzanlagen auf nachhaltige Investmentfonds umgeschichtet.
  • Wir lassen die Gewinne im Unternehmen
    Nach der großen Investition 2018 und den Abfertigungen 2020 bilden wir wieder neue Rücklagen - Zuführung 2020: EUR 3000,-.
  • Wir setzen auf einen verlässlichen Finanzpartner
    Die Liegenschaft und Renovierung sind mit einem bis 2025 angelegten Kredit bei der Sparkasse Innsbruck Filiale Wilten finanziert. Im Zuge der Berichterstellung erfolgte ein intensiver Austausch über Gemeinwohl-Themen, den wir weiterverfolgen werden.
  • Wir engagieren uns ehrenamtlich
    Hansjörg Wolf arbeitet seit 2010 im Marketingkreis Wilten West zur Stärkung des der Wirtschaftstreibenden im Viertel mit. Cornelia Erler-Wolf ist ehrenamtliche Koordinatorin des Vereins Gemeinwohl-Ökonomie Tirol.

 

So geht‘s weiter – das wollen wir erreichen

„Mit dem Gemeinwohl-Bericht haben wir nicht nur den Status Quo analysiert, sondern auch Ziele und Potenziale herausgearbeitet.“ Hansjörg Wolf

  • Unser Sortiment laufend optimieren
    Unser strategisches Ziel, ein komplett nachhaltiges und Mensch und Umwelt nicht belastendes Sortiment anzubieten, können wir nur durch unsere Lieferanten erreichen. Wir nehmen unsere Einkaufsrichtlinien sehr ernst, bleiben im intensiven Austausch und ermuntern die Lieferanten in jedem Gespräch, bei Verbesserungsprozessen rasch weiter zu kommen. Der Umsatzanteil an fair, nachhaltig und regional produzierten Artikeln wird kontinuierlich steigen.
  • In die Zukunft investieren
    In den kommenden Jahren werden wir ein E-Auto auf Basis selbst produzierten Sonnenstroms anschaffen und die Kapitalanlagen weiter in nachhaltige Veranlagungsprodukte fließen lassen.
  • Mitarbeit noch attraktiver gestalten
    Die Arbeitsplätze sollen weiter gesichert bleiben. In diesem Sinne arbeiten wir daran, Selbstorganisation und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden zu stärken. Nachdem wir die Toilette erneuert haben, werden wir die Arbeitsplatzqualität laufend weiter verbessern.
  • Mutig und offen über unsere Werte sprechen
    Wir stehen zur Gemeinwohl-Orientierung und Transparenz! Diese wird in den Fokus unserer Kommunikation rücken, sei es bei Kund*innen- und Lieferantengesprächen, auf der Website oder auf Social Media.

 

Wenn Ihr mehr über die Gemeinwohl-Ökonomie erfahren wollt, schaut dieses kurze Video an GWÖ kurz erklärt oder scrollt Euch durch die Seiten der Bewegung auf austria.ecogood.org/tirol 

Die umfassende Sport Wolf Gemeinwohl-Bilanz kannst Du hier downloaden (49 Seiten, 1 MB). Diese deckt alle Fragen zur Erfüllung der Werte in Bezug auf unsere Berührungsgruppen ab – von den Mitarbeitenden über Lieferanten bis zur Gesellschaft. 

Sport Wolf
Inh. Hansjörg Wolf
Andreas-Hofer-Straße 26 A-6020 Innsbruck Tel.: +43 512 585076 email: info@sportwolf.at